Biologischer Pflanzenschutz

Mehr Freude durch biologischen Pflanzenschutz

Es gibt in der Natur viele Pflanzen und Kräuter die nicht nur uns Menschen in der Not weiterhelfen, sondern auch die Pflanzen selbst von Schädlingen und Pilzkrankheiten fernhalten. Hausgemachte Pflanzenjauche und natürliche Spritzbrühen sind von jedem Pflanzenfreund selbst herstellbar und gar nicht schwer einsetzbar. Oft kann man die notwendigen Bestandteile selbst sammeln, oder um wenig Geld im Fachhandel beziehen. Frische Kräuter können an der frischen Luft getrocknet in geeigneten, fest verschließbaren Gefäßen an einem kühlen, dunklen Ort lange aufbewahrt werden, ohne dass sie ihre Wirkung verlieren. Die Jauche aus den Blättern der Beinwell-Staude ist beispielsweise sehr stickstoff- und kalihältig. So behandelte Pflanzen sind in ihrer Abwehr gestärkt und wiederstandsfähiger. Bekannt sind auch Brennnessel-Beinwelljauchen, die zusammen angesetzt werden können (1kg frisches Kraut oder 150 g getrocknetes Kraut reichen für 10 l Wasser, Jauche als Flüssigdünger während der Vegetationszeit, Verdünnung 1:10 oder als Spritzmittel auf die Blätter, Verdünnung 1:20). Die oftmals zu Unrecht als Unkraut bezeichnete Brennnessel  ist in Wirklichkeit sehr vitaminhältig und reich an Mineralstoffen. Gesammelt wird die Brennnesselstaude von Mai bis Ende August, mehrfacher Schnitt ist aufgrund des raschen Nachwuchses möglich. Verschiedene, bei uns heimische Schmetterlingsraupen lieben Brennnesseln als Nahrungsquelle. Als biologische Pflanzenstärkung wirkt Brennnesseljauche ebenfalls gegen Schädlinge und pflanzenstärkend.
Die an Kali reichen Blätter von Dryopteris filix-mas (Wurmfarn) und Pteridium aquilinum (Adlerfarn) werden zu einer Spritzbrühe (1kg frische Blätter oder 100 g getrocknetes Kraut reichen für 10 l Wasser, Verdünnung 1:10 zum zeitigen Spritzen von Obstbäumen im Frühling oder unverdünnt zum Spritzen von Boden und Pflanzen gegen Pilzkrankheiten) verarbeitet gegen Lausarten eingesetzt, sie helfen auch gegen diverse Rosterkrankungen.

Der bekannte Ackerschachtelhalm wird als Brühe angesetzt zur Zellstärkung von Pflanzen angewendet, und hemmt das Eindringen von Pilzkrankheiten in den Setzling. Vorbeugend gespritzt wirkt  diese kieselsäurehaltige Flüssigkeit über einen langen Zeitraum hinweg (1kg frisches Kraut oder 150 g getrocknetes Kraut reicht für 10 l Wasser, Verdünnung 1:5, spritzen an sonnigen Vormittagen).

Wermuttee und Wermutjauche wirkt vorbeugend gegen Spinnmilben und Lausarten und vertreibt aufgrund des strengen Geruchs auch den Kohlweißling (300 g frisches Kraut oder 30 g getrocknetes Kraut reichen für 10 l Wasser, im Frühling unverdünnt sprühen – als Tee von Juni bis Juli 1:3 verdünnt und im Herbst 1:2 verdünnt spritzen).

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